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Ring of Kerry: Der warme Golfstrom lässt hier, an der äußersten südwestlichen Ecke der Insel, schon fast tropische Vegetationen wachsen. Hohe Büsche aus Fuchsien säumen die Straßen, Palmen und Bambus wachsen in den Gärten. Auf einer wunderschönen Küstenstrecke von 180 km kann man die gesamte Halbinsel umrunden, an deren Ende die Skellig Islands wie kleine Makronen im Meer schwimmen. Die Region um die Seen von Killarney sind beliebte Erholungsgebiete, die auch von den Einheimischen immer wieder gern besucht werden.




Ring of Kerry

Die Küstenstraße des „Ring of Kerry", auf der man die gesamte Iveragh-Halbinsel umfahren kann, ist etwa 180 km lang und daher als Tagestour mit dem Auto wunderbar geeignet. Die Landschaft ist auf dieser relativ kurzen Strecke erstaunlich vielfältig und wechselt zwischen atemberaubenden Ausblicken auf das Meer, Moorlandschaften mit aufgeschichtetem Torfstich, Berghängen mit Heidelandschaft und stillen Bergseen. Unsere Beschreibung folgt dem Ring of Kerry (N70) gegen den Uhrzeigersinn, beginnt in Killorglin und endet in Killarney.

Killorglin

Am nördlichen Zugang zum Ring of Kerry gelegen, liegt Killorglin wunderschön auf einem Hügel über dem River Laune. Im August ist hier die Hölle los: Das Puck Fair, bei dem eine Ziege zum König Puck gekrönt wird, ist ein altes heidnisches Fest. Doch auch sonst ist die Stadt recht nett und bildet eine gute Ausgangsbasis für Ausflüge zum Ring of Kerry und zur Dingle-Halbinsel. (Foto: Cork Kerry Tourism)

Glenbeigh

Von Killorglin aus geht es über den Ort Glenbeigh, in dessen Nähe heute noch Torf abgebaut wird und wo es auch ein Torf-Museum gibt (Kerry Bog Museum – kann nicht kommentiert werden, da es von uns nicht besucht wurde). Überall sieht man den frisch gestochenen Torf zum Trocknen zu Haufen aufgeschichtet. Torf ist in Irland auch heute noch ein beliebtes Brennmittel mit erstaunlich guter Heizkraft.
Lage: Direkt an der N70

Rossbeigh

Ein paar Kilometer weiter, bei Rossbeigh, verläuft die Straße direkt am Meer und man kann hier zum ersten Mal den Atlantik sehen. Doch auch der Strand von Rossbeigh ist mit über 6 km Länge wunderschön zum Strandspaziergang geeignet. Am Ende steht ein alter Steinturm, und sogar ein altes Schiffswrack kann man hier noch finden.
Lage: Kurz nach Glenbeigh den Schildern zum Rossbeigh Strand folgen

Leacanbuale Stone Fort

Kurz vor dem Ort Cahirciveen zweigt ein Weg zum Leacanbuale Stone Fort ab, einem runden Steinfort, dessen Mauern bis zu 3m dick sind. Im Zentrum befinden sich drei bienenstockförmige Hütten und ein quadratisches Haus in der Mitte. Anhand der Fundstücke wird die Siedlung um das 9. oder 10. Jhdt. datiert.
Lage: ca. 3 km nördlich von Cahirciveen nach rechts abzweigen

Cahirciveen

Weiter geht es nach Cahirciveen, dem Hauptort der Iveragh-Halbinsel, der direkt am River Fertha liegt. Von hier aus kann man mit einer kleinen Fähre hinüber nach Valentia Island übersetzen. Der Ort ist nicht sehr spektakulär, bietet aber kleinere Einkaufsmöglichkeiten und ist ein guter Stützpunkt für Ausflüge auf die Inseln oder zu den vielen historischen Sehenswürdigkeiten der Westspitze von Iveragh.
Lage des Fährhafens: ca. 1 km außerhalb von Cahirciveen nach rechts abzweigen

Valentia Island

Außer der fast tropischen Vegetation und den atemberaubenden Klippen an der Westküste der Insel ist Valentia Island dafür berühmt, dass von hier aus im Jahr 1858 das erste Transatlantikkabel nach Amerika gelegt wurde. Am 28. Juli 1868 konnte die erste Nachricht in den fernen Kontinent übermittelt werden. Die Radiostation und das Kabel sind heute längst nicht mehr in Betrieb, Glasfaserkabel und Satelliten haben die Technik schon lange überholt.
Lage: Vor Cahirciveen gelegen. Bei Portmagee über eine Brücke mit dem Festland verbunden

Skellig Islands

Ein wirklich lohnender, halbtägiger Abstecher ist die Bootsfahrt von Portmagee hinüber auf die Skellig Islands, die etwa 12 km südwestlich von Valentia Island liegen. Dabei kommt man zuerst an der kleineren Insel – Little Skellig – vorbei, die ein Vogelschutzreservat und ein Brutplatz für Tölpel ist. Auf Skellig Michael, deren zwei Gipfel über 200 m steil aus dem Wasser ragen, hat man Spuren früher christlicher Besiedlung gefunden. In den bienenstockähnlichen Hütten lebten Mönche in absoluter Abgeschiedenheit.
Lage: Ca. 15 km vor der Küste. Über Portmagee mit dem Boot erreichbar.

Staigue Stone Fort

Über Waterville, einem netten kleinen Städtchen und dem Coomakista Pass mit spektakulären Ausblicken kommt man kurz nach Castlecove zum Staigue Stone Fort, einem der am besten erhaltenen prähistorischen Ringforts in Irland. Man schätzt, dass der Kreis aus mörtellos aufeinandergeschichteten Steinen, der einen Innendurchmesser von 27m und 4m dicke Wände besitzt, über 2500 Jahre alt ist. Im Inneren verlaufen Steintreppen mit schmalen „Treppenabsätzen", von denen aus die Siedlung gut verteidigt werden konnte.
Lage: etwa 3 km abseits der Hauptstraße, ausgeschildert

Killarney National Park

Bei Sneem zweigt eine landschaftlich reizvolle Strecke (R568) ab, die über enge, kurvenreiche Straßen beim Barfinnihy Lake wieder auf den Ring of Kerry stößt. Einige Kilometer weiter kommt bereits am „Ladies View" der Upper Lake in Sicht. Von hier aus kann man wunderbar das über 10000 ha große Seengebiet erwandern oder mit dem Rad durchfahren. Dabei sollte aber unbedingt die 6 km lange Schlucht des „Gap of Dunloe" mit eingeschlossen werden. Die drei Seen des National Parks sind eine der schönsten, aber auch beliebtesten Gegenden Irlands, nicht zuletzt wegen der fast mediterranen Vegetation aus Rhododendren, Fuchsienhecken und Palmen.

Muckross House + Abbey

Muckross House, das inmitten eines wunderschönen Gartens liegt, ist ein Herrenhaus aus dem 19. Jhdt. und ist im Stil der damaligen Zeit eingerichtet. Ein Volkskundemuseum und ein traditioneller Bauernhof gehören zum Gebäudekomplex dazu. Das Franziskanerkloster Muckross Abbey stammt auch aus der Tudor-Zeit (1448), ist aber nur teilweise restauriert worden. Im Kreuzgang des Klosters wächst eine uralte Eibe.
Lage: Direkt an der N71 (Foto: Cork Kerry Tourism)

Killarney

Trotz der Touristenmassen, die hier in der Hochsaison von der wunderschönen Landschaft angezogen werden, ist Killarney noch ein recht hübscher Ort. Als Ausgangspunkt für Wanderungen im Killarney National Park ist er bestens geeignet. (Foto: Cork Kerry Tourism)


Übersicht Routen

Routenvorschläge Irland

In 23 Tagen von Dublin an die Westküste

Dublin & Umgebung - Kilkenny & Tipperary - Limerick & Umgebung - Cork & Umgebung - Ring of Kerry - Dingle-Halbinsel

Klicken Sie auf die jeweilige Region, um mehr über die Ziele zu erfahren.

Route 1: Dublin (5 Tage)
Übernachtung in Dublin
Tag 1: River Liffey (O'Connell Bridge) - Halfpenny Bridge - Trinity College - Molly Malone - Bummel auf der Grafton Street (Fussgängerzone)
Tag 2: Merrion Square - National Museum of Ireland - St. Stephen's Green
Tag 3: Dublin's Viking Adventure - Temple Bar-Bezirk
Tag 4: Christ Curch Cathedral - Dublinia - St. Patrick's Cathedral
Tag 5: Old Kilkullen Graveyard - Kilkenny

Route 2: In Kilkenny (3 Tage)
Übernachtung z.B. in Kilkenny
Tag 1: Kilkenny Castle - Castle Yard - The Tholsel
Tag 2: St. Canice's Cathedral - Black Abbey - St. Mary's Cathedral - Rothe House
Tag 3: Bummel durch die High Street - Holycross Abbey - Tipperary

Route 3: Tipperary (2 Tage)
Übernachtung z.B. in Tipperary
Tag 1: Rock of Cashel - Glen of Aherlow
Tag 2: Labbacallee Tomb - Glanworth Castle, Abbey, Bridge & Mill - Cork

Route 4: Cork (4 Tage)
Übernachtung z.B. in Cork
Tag 1: Cork Stadtbummel - Old Middleton Distillery
Tag 2: Mallow - Kanturk Castle
Tag 3: Kinsale - Charles Fort - Timoleague Abbey - Clonakilty West Cork Model Railway Village
Tag 4: Cork City Gaol - Killarney

Route 5: Ring of Kerry und Killarney (4 Tage)
Übernachtung z.B. in Killarney (beim Ring of Kerry sind 2 Zwischenübernachtungen z.B. in Cahirciveen nötig)
Tag 1: Ring of Kerry 1. Hälfte: Killorglin - Glenbeigh - Rossbeigh Strand - Leacanbuale Stone Fort - Cahirviceen
Tag 2: Valentia Island - Skellig Islands
Tag 3: Ring of Kerry 2. Hälfte: Staigue Stone Fort - Muckross House & Abbey - Killarney
Tag 4: Killarney National Park - Tralee

Route 6: Dingle-Halbinsel (3 Tage)
Übernachtung z.B. in Tralee
Tag 1: Kerry The Kingdom Museum - Stadtbummel Tralee
Tag 2: Dingle-Halbinsel: Inch Strand - Dingle - Gallarus Oratory - Slea Head - Connor Pass
Tag 3: Crag Cave - Limerick

Route 7: Limerick (2 Tage)
Übernachtung z.B. in Limerick
Tag 1: Limerick Stadtbummel - St. Mary's Cathedral - Bunratty Castle & Folk Park
Tag 2: King John's Castle - Treaty Stone - Nenagh

Hinweis: Die Routenvorschläge setzen in der Regel voraus, dass Sie einen fahrbaren Untersatz (Mietauto, Mietmotorrad) zur Verfügung haben


Weitere Informationen finden Sie im Reisemagazin oder der Link-Liste
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