Kreta Heraklion

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 Heraklion: In der Präfektur Heraklion reihen sich an der Nordküste die Badestrände wie Perlen an eine Kette, doch der "mittlere" Teil Kretas ist vor allem auch für historisch Interessierte ein beliebtes Reiseziel. Denn hier befinden sich die wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten von Kreta: Neben den Palastanlagen und Städten aus minoischer Zeit, wie Knossos, Malia, Phaistos, Agia Triada oder Archanes, gibt es außerdem einige Siedlungen aus römischer (Gortyna, Matala) oder Gebäude aus venezianischer Zeit (Koules und Altstadt von Heraklion) zu sehen. Weite Teile des Binnenlandes sind bergig (Teile des Dikti-Gebirges erreichen eine Höhe von über 2100 Metern!), doch auch die kretische "Kornkammer", die Messara-Ebene an der Südküste, prägt das Gesicht der Region.




Heraklion (Candia)

Die kretische Hauptstadt, in der über 140 000 Menschen leben, besitzt noch viele schöne Ecken, vor allem in der Altstadt, die von einer venezianischen Stadtmauer umgeben ist. Ein Rundgang könnte zum Beispiel am Archäologischen Museum aus starten und zunächst die Fußgängerzone Odos Daidalos hinunter bis zur Platia Venizelou führen, auf der der wunderschöne Löwenbrunnen (Morosini-Brunnen) steht. Weiter geht es über die Märkte der Odos 1866 und Odos Karterou auf die Platia Aikaterini, auf der gleich drei Kirchen stehen: Die Agia Aikaterini mit dem Ikonenmuseum und die beiden Agios Minas-Kirchen. Nun geht es zurück auf die Platia Venizelou und weiter auf der Odos 25 Augoustrou zur Renaissance-Kirche Agios Markos, in der die städtische Gemäldegalerie untergebracht ist, vorbei an der Venezianischen Loggia und der kleinen Agios Titos-Kirche bis zum Koulos, dem venezianischen Kastell am Hafen. Die großen Arsenale, die heute durch die Straße vom Hafen getrennt liegen, dienten den Venezianern zum Bau ihrer Schiffe.

Archäologisches Museum: Das mit vielen äußerst wertvollen Fundstücken ausgestattete und wohl auch berühmteste Museum Griechenlands ist ein absolutes „Muss" für alle, die sich für die mehr als 8000jährige Geschichte der Insel interessieren. Beginnend mit der neolithischen Zeit folgt man der geschichtlichen Entwicklung Kretas durch die minoische Zeit bis hin zur griechischen Antike. Viele berühmte Exponate, darunter der Diskus von Phästos, dessen Schriftzeichen noch nicht entziffert werden konnten, das Stierspringer-Fresko aus Knossos oder reichverzierter Gold- und Elfenbeinschmuck, wie der goldene Bienenanhänger aus dem Palast von Malia vermitteln einen Eindruck über die glanzvolle Zeit der Minoer.
Lage: nördlich der Platia Eleftherias im östlichen Teil der Altstadt (Foto: GZF)

Kathedrale Agios Minas: Direkt neben der alten Agios Minas-Kirche aus dem 16. Jhdt., die mit einer reich verzierten Ikonostasenwand geschmückt ist, wurde im 19. Jhdt. die neue Kathedrale Agios Minas erbaut. Die dreischiffige Basilika mit ihrer großen Kuppel und den zwei Glockentürmen wurde eine der größten und eindrucksvollsten Kathedralen Kretas. Gegenüber, am anderen Ende des Platzes steht die alte Agia Aikatherini-Kirche, die heute die Ikonensammlung beherbergt.
Lage: Platia Aikatherini

Kirche Agios Titos: Bereits im 15. Jhdt. stand hier eine Kirche des Hl. Titus, der als erster Bischof von Kreta besonders verehrt wurde und dessen Reliquie hier aufbewahrt wurde. Das Gebäude wurde durch mehrere Erdbeben teilweise zerstört und während der türlischen Herrschaft in eine Moschee umgewandelt. Ein weiteres Erdbeben im Jahr 1856 zerstörte auch Teile dieses Gebäudes, doch man baute es wieder auf und weihte es später erneut dem Hl. Titus. Einige islamische Gebetsnischen und die arabische Fassade erinnern noch an die muslimische Vergangenheit.
Lage: auf dem Platz schräg hinter der venezianischen Loggia

Kastro (Koules): Bereits 1303 wurde hier von den Veneziern eine Festung erbaut, die jedoch 200 Jahre später bei einem Erdbeben zerstört wurde. Um 1540 wurde das heutige mächtige Kastell an der gleichen Stelle erbaut. Es konnte Mitte des 17. Jhdts. über 20 Jahre lang der türkischen Belagerung standhalten, bis Kreta schließlich 1669 kapitulierte und die gesamte Insel in türkischer Hand war. Das Kastell mit den schönen venezianischen Löwenreliefs an den Mauern wurde von den Türken nicht zerstört, sondern nur mit einem Minarett versehen und als Gefängnis genutzt. Das Minarett wurde wieder entfernt und heutzutage wird das Kastell nun oft für kulturelle Veranstaltungen und Kunstausstellungen genutzt.
Lage: am Hafen

Palast von Knossos

Der heutige Palast wurde um 1700 v. Chr. errichtet, doch es fanden sich bei den Ausgrabungen auch Besiedlungsreste, die bis etwa 6000 v. Chr. zurückreichen. Die heute freigelegte Anlage war politisches, religiöses und wirtschaftliches Zentrum der minoischen Dynastie, die zu einer hoher Blüte gelangte, viele Legenden der Antike rankten sich um sie. In dieser labyrinthartigen Palastanlage mit ihren unzähligen, mehrere Stockwerke hohen Gebäuden soll Theseus den Minotaurus überwältigt haben. Noch immer weiß man nicht, warum der Palast plötzlich um 1450 v. Chr. verlassen wurde, die Theorie eines Vulkanausbruchs auf Santorin ist heute nicht mehr wahrscheinlich. Im Jahr 1900 begann der Brite Arthur Evans mit den selbst finanzierten Ausgrabungen auf einem Gelände, das er 1894 gekauft hatte. Seine spektakulären Funde warfen das bisherige Bild der Minoer komplett über den Haufen, wenn auch ihm von Kritikern eine etwas zu subjektive Auswertung und Rekonstruktion des Palastes vorgeworfen werden. Um einen großen Zentralhof gruppiert sich eine verwirrende Menge an Wohn- und Kultgebäuden, Lagerräumen, Prozessionskorridoren, Wasserspielen und Heiligtümern. Um den Touristenmassen zu entgehen sollte man seinen Besuch entweder recht früh am Vormittag oder erst am späten Nachmittag einplanen. Auch über Mittag wird es oft etwas ruhiger.
Lage: ca. 5 km südlich von Heraklion

Tylissos

Die aus drei, noch relativ gut erhaltenen minoischen Villen bestehende Anlage stammt aus der Jüngeren Palastzeit, ist also etwa 3500 bis 3700 Jahre alt. Man kann sich hier noch gut vorstellen, wie die Menschen früher gewohnt haben. Man kann auch noch erkennen, wo Lagerräume, Kulträume oder Wasserleitungen lagen.
Lage: in Tylissos ausgeschildert, ca. 15 km südwestlich von Heraklion

Moni Savathianon

Das kleine Nonnenkloster liegt wunderbar ruhig in den Bergen westlich von Heraklion. Es gibt eine kleine Marienkirche aus dem 16. Jhdt., und wenn man durch den herrlichen Garten mit Orangen- und Zitronenbäumen weitergeht, kommt man über eine kleine Brücke zur Kirche Agios Antonios, die bereits im 15. Jhdt. erbaut wurde und größtenteils in einer Höhle gelegen ist.
Lage: ca. 14 km westlich von Heraklion, von Rhodia ausgeschildert über eine nur anfangs asphaltierte Straße

Auf der Old Road westlich von Heraklion

Zwischen den beiden Bergen Stroumboules und Vasiliko kann man auf der „Old Road", der alten Verbindungsstraße zwischen Heraklion und Rethymnon, eine wunderschöne Fahrt durch die Berge unternehmen. 2 km nach Gazi führt die Straße hinauf in die Ausläufer des Ida-Gebirges. Der erste Ort am Weg ist Marathos. Weiter geht es durch die überwältigende Berglandschaft in Serpentinen, vorbei an fruchtbaren Weinterassen und Olivenfeldern, in das kleineDorf Damasta. Etwa 3 km nach dem Dorf zweigt ein kleiner Weg nach Aloides ab, der wieder hinunter an die Küste bis Sises führt. Über den kleinen Ferienort Agia Pelagia kommt man auf der Küstenstraße zurück nach Heraklion.
Lage: Bei Gazi von der Küstenstraße Richtung Marathos abbiegen, die man bei Sises wieder erreicht

Nekropole Fourni

Fourni war einst eine minoische Stadt, die heute noch weitestgehend unerforscht ist, da sie zum großen Teil direkt unterhalb des modernen Archanes liegt. Die Ausgrabungen der riesigen Nekropole (d.h. der Friedhof) der Stadt Fourni sind außerhalb von Archanes auf einem Hügel zu finden, mit herrlichem Blick über die Landschaft. In einigen der zum Teil riesigen Kuppelgräber entdeckte man wertvolle Grabbeigaben, die im Museum in Archanes zu besichtigen sind.
Lage: bei Archanes, ca. 16 km südlich von Heraklion; in Archanes an der Schule vorbei dem beschilderten Weg bis zum Ende folgen; ab hier geht es auf einem Fußpfad weiter.

Minoische Villa von Vathipetro

In einer fruchtbaren Ebene, idyllisch eingebettet zwischen Weinbergen und Olivenbäumen ist dieser ehemalige Gutshof aus minoischer Zeit zu finden. In einem der Gebäude sind noch die Überreste der antiken Weinkelterei – Tonkrüge und Weinpressen – zu besichtigen.
Lage: etwa 5 km südlich von Archanes, beschildert

Moni Epanosifi

Das Kloster aus dem 16. Jhdt., das einsam in einem kargen Tal liegt, war während der türkischen Besatzung Kretas eines der wichtigsten geistigen Zentren der Insel. Daher wurde es von den Türken teilweise zerstört, von den Kretern aber später wieder aufgebaut. Heute ist die weitläufige Klosteranlage ein ruhiger, beschaulicher Ort.
Lage: von Archanes Richtung Pirgos fahren, etwa 4 km vor Armanogia rechts abbiegen (ausgeschildert)

Chersonissos

Chersonissos ist einer der typischen Badeorte an der etwa 70 Kilometer weit reichenden Touristenzone östlich von Heraklion. Der Ort selbst hat kulturell nicht allzu viel zu bieten, nur ein paar Überreste des antiken Ortes sind noch zu finden. Ein kleiner Mosaikbrunnen auf der Platia, ein römisches Theater und Reste zweier Basiliken deuten noch auf die Geschichte des Ortes hin. Wenn man sich eine Unterkunft außerhalb des turbulenten und lauten Badeortes sucht, ist Chersonissos aber ein idealer, weil zentraler Ausgangsort für Ausflüge in den mittleren und östlichen Teil Kretas.
Lage: ca. 30 km östlich von Heraklion (Foto: GZF)

Lychnostatis

Das Freilichtmuseum besteht aus mehreren rekonstruierten kretischen Gebäuden. Auf einer Führung sieht man, wie die kleine Windmühle funktioniert oder wie die Unterkunft eines Schafhirte aussieht. In mehreren Handwerksgebäuden werden eine Töpferei, eine Weberei und Färberei und die Herstellung von Parfüm aus einheimischen Pflanzen gezeigt. Eine hübsche weißgetünchte Kapelle am Ende des Gartens kann ebenso besichtigt werden wie ein Dreschplatz und die Weinkelterei.
Lage: östlich von Chersonissos, direkt neben dem Star Water Park

Palast von Malia

Vielen Touristen, die in Malia und Umgebung Strandurlaub machen, ist leider nicht bekannt, dass – nach Knossos – eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der Insel fast direkt neben dem Hauptstrand von Malia zu finden ist. Die Ausgrabungen des Palastes sind noch immer nicht abgeschlossen, doch bereits jetzt sind einige interessante Fundstücke zum Vorschein gekommen. Viele Lagerräume mit in den Boden eingelassenen Vorratsamphoren, die den Bewohnern von Malia Wohlstand sicherten, sind in bemerkenswert gutem Zustand erhalten.
Lage: ca. 4 km östlich von Malia

Moni Panagia Gouverniotissa

Das Kloster soll bereits 961 n. Chr. von einem byzantinischen Kaiser nach der Befreiung Kretas von den Arabern erbaut worden sein. Das Kloster ist in der Zwischenzeit eine Ruine, aber die kleine kreuzförmige Kirche besitzt einige sehr alte und interessante Fresken, die durch ihr Alter und vom Kerzenruß eine dunkle Patina erhalten haben. Die wertvollsten Stücke aus dem Kloster sind auch im Historischen Museum in Heraklion zu besichtigen. Wenn man Glück hat, ist jemand da, der aufsperrt, ansonsten muss man im Dorf nach dem Schlüssel fragen.
Lage: auf einem Hügel oberhalb von Potamies

Moni Kardiotissa

Das auch Panagia Kera genannte Kloster ist eine wunderschön in einem Zypressenhain gelegene Wallfahrtskirche. Man kommt hier auf dem Weg zur Lassithi-Hochebene fast direkt vorbei und sollte den kleinen Umweg unbedingt machen. Die Anlage stammt aus dem 14. Jhdt. und besitzt im Inneren der Kirche einige schöne Fresken. Zum Ziel der Wallfahrer wurde das Kloster durch eine Legende, die besagt, dass eine von den Türken geraubte Marienikone durch ein Wunder ihren Weg von Konstantinopel wieder zurück in das Kloster fand. Die Ikone ist im Hof an einer Säule zu sehen. Das Klosterfest am 6. September lockt jedes Jahr Scharen von Gläubigen an.
Lage: Zwischen Kera und Krassi (ausgeschildert)

Messara-Ebene

Eine weite, fruchtbare Ebene erstreckt sich zu Füßen des mächtigen Ida-Gebirges im Süden von Kreta. Vor allem bei Timbaki, wo das Meer über Jahrtausende hinweg viel Schwemmland angelagert hat, findet man eine große Zahl von landwirtschaftlich genutzten Flächen und Gewächshäusern, wo Tomaten, Gurken und sogar Bananen wachsen. Doch auch in minoischer Zeit war diese Ebene ein geeigneter Ort für große Palastanlagen und Siedlungen, wie Phaistos, Agia Triada oder Gortyn zeigen.
Lage: Südlich des Ida-Gebirges, etwa zwischen Timbaki im Westen und Asimi im Osten

Phaistos (Festos)

Phaistos liegt auf einem kleinen Hügel mit Blick auf die Messara-Ebene und ist die zweitgrößte Palastanlage Kretas. Der größte Teil der Anlage entstand in der jüngeren Palastzeit (um 1700 v. Chr.), nachdem der alte Palast (etwa um 1900 v. Chr.) nach einem Erdbeben teilweise zerstört war. Hier fand man jedoch einige der bedeutendsten Funde Griechenlands, z.B. den berühmten "Diskus von Phaistos", der bis heute nicht entziffert werden konnte. Vor allem der große Zentralhof und die Archivräume und Magazine geben einen guten Eindruck von der einstigen Pracht und Größe. Eine gute Alternative zum oft überlaufenen und eher intuitiv rekonstruierten Knossos. Man sollte jedoch möglichst früh dort sein, da ab etwa 10 Uhr die ersten Busse mit Reisegruppen eintreffen. Eintrittsgebühr, Kombiticket Phaistos/Agia Triada.
Lage: Etwa 65 km südwestlich von Heraklion, etwa auf halbem Weg zwischen Timbaki und Mires Richtung Süden abbiegen, ausgeschildert.

Agia Triada

Man weiß bis heute noch nicht, welchem Zweck diese kleine, spätminoische Palastanlage (um 1600 v. Chr.) so nahe bei Phaistos gedient haben könnte. Vermutlich war Agia Triada eine Art Landsitz, der eher zum Vergnügen als zu Kultzwecken gebaut wurde. Dafür sprechen auch die idyllische Lage und die reiche Ausstattung mit Wandmalereien, die man ebenso wie die berühmte "Schnittervase" im Museum in Heraklion bewundern kann. Nach einem verheerenden Brand um 1450 v. Chr. und dem Untergang der minoischen Kultur geriet Agia Triada in Vergessenheit. Eine wirklich besuchenswerte Anlage, von schattigen Pinienbäumen umstanden, mit einem schönen Blick in die Messara-Ebene. Eintrittsgebühr, Kombiticket Phaistos/Agia Triada.
Lage: ab Phaistos ausgeschildert, etwa 3 km südwestlich von Phaistos auf der gegenüberliegenden Seite des Hügels (diesen im Uhrzeigersinn "umrunden"), an der Kreuzung mit der Kirche rechts halten.

Matala

Bereits in römischer Zeit diente die Bucht von Matala als Hafen der Provinzhauptstadt Gortyna. Aus dieser Zeit und auch aus der späteren byzantinischen Zeit stammen auch die Grabhöhlen, die in den weichen Sandstein geschlagen worden sind. Diese Höhlen waren in den 70er Jahren ein beliebter Treff für Hippies und Aussteiger. Der Legende nach trug am Strand von Matala einst Zeus (in Gestalt eines Stieres) die phönizische Königstochter Europa auf seinem Rücken an Land.
Lage: etwa 10 km südöstlich von Phaistos

Ethnologisches Museum in Vori

Seit 1988 ist das kleinen Dorf Vori ein wichtiges Ziel für volkskundlich interessierte Besucher. In seinem anspruchsvoll gestalteten ethnologischen Museum dreht sich alles um die jahrhundertealten Traditionen von Leben und Arbeiten, Kultur und Religion, Fauna und Flora auf Kreta. Im Jahr 1992 erhielt das Museum den "Europäischen Preis für das beste Museum". Eintrittsgebühr.
Lage: etwa 0,5 km nördlich der Nationalstraße, etwa 2 km nördlich von Phaistos, das Museum befindet sich im Dorfzentrum, gut ausgeschildert

Samstagsmarkt in Mires

Jeden Samstag verwandelt sich die Hauptstraße von Mires in einen riesigen Marktplatz - es ist der größte Straßenmarkt Südkretas! Hier bekommt man nahezu alles: Neben Obst, Gemüse, Pflanzen und Lebensmitteln findet man auch Kleidung, Schuhe, Wäsche oder Elektronik (Handys sind sehr beliebt!) und wer zwischendrin Hunger oder Durst bekommt, kann an kleinen Ständen gegrillte Souvlaki-Spieße oder eisgekühlte Cannellada (Zimt-Limonade - unbedingt mal probieren!) kaufen.
Lage: an der Nationalstraße, etwa 55 km südwestlich von Heraklion bzw. 7 km östlich von Phaistos

Gortyna (Gortis)

Spuren aus neolithischer Zeit bezeugen eine frühe Besiedlung, um etwa 6000 v. Chr. lag hier eine minoische Stadt. In der Rückwand des Odeon (1. Jhdt. v. Chr.) kann man noch die Gesetzestexte aus dem 5. Jhdt. v. Chr. sehen, in denen die Rechte der Stadtbewohner beschrieben werden. Während der römischen Zeit wurde Gortyna zur Hauptstadt der Provinz Cyrenaica (Kreta und Nordafrika) und fasste über 30000 Einwohner. Als im Jahr 56 n. Chr. der Apostel Paulus Kreta besuchte, ließ er seinen Begleiter Titus als ersten Erzbischof von Kreta zurück. Die Basilika Agios Titos aus dem 6. Jhdt., in der auch das Grab von Titus liegen soll, ist noch erstaunlich gut erhalten. Eintrittsgebühr für den nördlich der Straße gelegenen Teil, der südliche Teil ist frei zugänglich.
Lage: etwa 16 km östlich von Phaistos, an der Nationalstraße


Übersicht Routen

Routenvorschläge Kreta

21 Tagesausflüge

Chania - Rethymnon - Helaklion - Lassithi

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Ein Tipp vorab: Aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten, die Kreta bietet, ist es fast unmöglich, das Land an einem Stück zu durchreisen. Wir empfehlen daher, Kreta in mindestens zwei Etappen zu entdecken.

Präfektur Chania:

Ausflug 1: Rundgang durch Chania
Markthalle (Dimotiki Agora) - Ledergasse (Odos Skridlof) - Kathedrale Trimartyri - Folklore-Museum - Archäologisches Museum - Venezianischer Hafen mit Janitscharen-Moschee - Spaziergang durch das Kastelli-, Toponas- und Obriaki-Viertel - Firkas-Bastion, Stadtmauer und Schiavo-Bastion

Ausflug 2: Östlich von Chania
Antikes Aptera und Festung Koule - Georgiopolis - Kournas-See

Ausflug 3: Durch die Schluchten im Süden
Askifou-Hochebene - Wanderung durch die Imbros-Schlucht - Frangokastello

Präfektur Rethymnon:

Ausflug 1: Rundgang durch Rethymnon
Porta Guora - Bummel durch die Ethnikis Antistaseos - Neratzes-Moschee - Rimondi-Brunnen - Fortezza - Loggia - Venezianischer Hafen - Moschee Kara Mousa Pacha

Ausflug 2: Durch die Geschichte von Rethymnon
Nekropole von Armeni - Archäologisches Museum Rethymnon - Historisches und Volkskunde-Museum Rethymnon

Ausflug 3a + 3b + 3c: Ausflüge in den Süden der Präfektur (je 1 Tag)
3a: Kotsifou-Schlucht - Mirthios - Plakias - Museum Papa Michalis Georgoulakis in Asomatos - Kourtaliotiki-Schlucht
3b: Moni Kato Preveli - Moni Piso Preveli - Strand von Preveli
3c: Höhle Ag. Antonius und Schlucht von Patsos - Spili - Rethynmon-Brauerei

Ausflug 4: Zentren des Widerstandes, der Kultur und des Handwerks
Moni Arsani - Moni Arkadi - Eleftherna - Margarites

Präfektur Heraklion:

Ausflug 1: Rundgang durch Heraklion (Candia)
Fußgängerzone Ordos Daidalos - Platia Venizelou - Morosini-Brunnen - Straßenmärkte - Platia Aikaterini (Kirche Agios Aikaterini, Kathedrale Agios Minas, alte Agios Minos-Kirche) - Kirche Agios Markos - Venezianische Loggia - Agios Titus - Arsenale - Kastro Koules (venezianisches Kastell)

Ausflug 2: Das Zentrum der minoischen Kultur
Palast von Knossos

Ausflug 3: Die archäologischen Schätze Kretas
Archäologisches Museum in Heraklion

Ausflug 4: Auf der "Old Road" westlich von Heraklion
Gazi - Marathos - Damasta - Aloides - Sises - Agia Pelagia

Ausflug 5 a + 5b: Klöster und Ausgrabungsstätten bei Heraklion (je 1 Tag)
5a: Nekropole Fourni - minoische Villa von Vathipetro - Moni Epanosifi
5b: Minoische Villen bei Tylissos - Moni Savathianon

Ausflug 6: In der Messara-Ebene
Palast von Phaistos (Festos) - Palast von Agia Triada - Matala - Ethnologisches Museum in Vori - Samstagsmarkt in Mires - Gortyna (Gortis)

Ausflug 7: Gegend um Chersonissos
Chersonissos - Lychnostatis - Palast von Malia

Ausflug 8: Klöster bei Chersonissos
Moni Panagia Gouverniotissa - Moni Kardiotissa

Präfektur Lassithi:

Ausflug 1: Lassithi-Hochebene
Seli-Ambelou-Paß - Tsermiado - Volkskundemuseum in Agios Georgios - Diktäische Grotte - Plati

Ausflug 2: In der Mirabello-Bucht
Agios Nikolaos Stadtbummel - Vulismeni-See

Ausflug 3: Im Südosten
Ierapetra - venezianisches Kastell

Hinweis: Die Routenvorschläge setzen in der Regel voraus, dass Sie einen fahrbaren Untersatz (Mietauto, Mietmotorrad) zur Verfügung haben


Weitere Informationen finden Sie im Reisemagazin oder der Link-Liste
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