Mit 30.000 Einwohnern ist die Inselhauptstadt für griechische Verhältnisse schon eine richtige Großstadt. Doch davon spürt man fast nichts, denn vor allem das alte Stadtzentrum mit seiner basarähnlichen Marktstraße namens Odos Ermou, das Kastell und viele schöne Museen verleihen der Stadt einen eigenen Charme. Man kann hier wunderbar bummeln und dem Treiben der Einwohner zuschauen. (Foto: GZF)
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Kastro:
Dieses genuesisch-türkische Kastell wurde bereits im 14. Jhdt. errichtet und ist heute eine imposante Ruine. Sie loegt auf einer bewaldeten Landzunge oberhalb der Altstadt.
Lage: Im Osten der Stadt auf einer Landzunge gelegen
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Archäologisches Museum:
Dieses Museum ist mit seinen vielen Ausstellungsstücken eines der schönsten in Griechenland. Es werden hauptsächlich Funde aus den Ausgrabungen von Lesvos ausgestellt, wie Statuen oder Keramik.
Lage: Eftalioti Str., am südlichen Ende der 8 Novembriou zwischen Hafen und Kastell gelegen.
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Diese wunderschön gelegene Stadt mit gerade mal 2000 Einwohnern steht seit 1956 unter Denkmalschutz und wird von vielen als die schönste Stadt Griechenlands angesehen. Malerisch ziehen sich die mittelalterlichen Häuschen aus Naturstein, die zum Teil mit schwindelerregend am Abgrund hängenden Balkonen versehen sind, entlang einer kopfsteingepflasterten, serpentinenartig angelegten Agora hinauf bis zum mächtigen genuesischen Kastell. Unten am Hafen schaukeln kleine Fischerboote auf den Wellen, auch einen kleinen Stadtstrand gibt es, und in den vielen Tavernen am Hafen und entlang der Agora kann man den Tag wunderbar ausklingen lassen. (Foto: GZF)
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Frourio Molyvou (Kastell):
Das Kastell aus dem 14. Jhdt. wurde von den Genuesern zum Schutz gegen Piraten und gegen die Osmanen errichtet und ist heute noch eine relativ gut erhaltene Ruine. Der Blick geht über die Dächer von Molivos und das Meer bis hinüber zur türkischen Küste. Eintritt frei.
Lage: Oberhalb des Dorfes
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Strand von Eftalou:
Viele Hotels um Molivos liegen am Strand von Eftalou, östlich des Ortes. Der Strand besteht zwar weitestgehend aus grobem Kies, liegt aber durch die Nähe zur türkischen Küste relativ windgeschützt und ist mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Am Ende des Strandes befinden sich die bekannten Thermalquellen, die auch während der Saison geöffnet sind.
Lage: 2 km außerhalb von Molivos
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Schon von weitem kann man den mitten im Ort stehenden Felsen erkennen, auf dem die 1840 erbaute Marien-Wallfahrtskirche thront. Über 113 Stufen erreicht man die Kirche und hat von dort aus einen wunderschönen Blick über das Dorf. Ein weiteres sehenswertes Gebäude ist das Wohnhaus eines wohlhabenden Griechen (Archontiko Varitzidaina) aus dem 17. Jhdt., das sich in der Ortsmitte befindet. Außerdem ist in Petra, vor allem entlang der Uferpromenade und auf der Platia, einiges an Unterhaltung, Tavernen, Bars und Kafenions geboten. Der Strand von Petra ist besonders beliebt, da er einer der wenigen Sandstrände der Insel ist.
Lage: ca. 6 km südlich von Molivos
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Eine der schönsten Tavernen, wie wir finden, liegt im Ort Vafios, südöstlich von Molivos. Der Blick, vor allem am Abend, hinunter auf die Meeresbucht zwischen Molivos und Petra ist unvergleichlich.
Lage: am Ortsanfang von Vafios, etwa 7 km südöstlich von Molivos
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Die beiden Orte sind durch ihre Lage im äußersten Norden der Insel noch relativ ursprünglich geblieben. Sikamias, am Hang etwa 2 km oberhalb des Meeres gelegen, lebt von Olivenanbau und von der Landwirtschaft. Skala Sikamia ist der dazugehörende Hafenort mit ein paar Tavernen am Hafen, in denen man den Fischern beim Ausladen ihres Fanges und beim Netzeflicken zuschauen kann.
Lage: über teilweise ungeteerte Straßen von Molivos aus oder von Mytilini aus über die Küstenstraße
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Diese relativ große Klosteranlage wurde 1523 zu Ehren des Erzengels Michael erbaut und liegt in einem weiten Tal bei Kalloni. Die leider nur für Männer zugängliche Kirche ist mit schönen Fresken geschmückt.
Lage: an der Straße Kalloni-Antissa, etwa 2 km westlich von Kalloni
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Hoch oben auf dem Hügel des Ordymnos, liegt dieses kleine Kloster inmitten einer fast komplett baumlosen Mondlandschaft.
Lage: ca. 2 km östlich von Antissa direkt an der Straße Antissa-Kalloni
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Dieses Mönchskloster wurde bereits um 800 n. Chr. zu Ehren des Hl. Johannes auf dem Gipfel eines steilen Felsens errichtet. Der schöne gepflasterte Innenhof wird von schattigen Arkaden gesäumt. Die Fresken im byzantinischen Stil schmücken die Kirche jedoch erst seit etwa 1970.
Lage: bei Antissa
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In diesem bergigen Gebiet im Westen der Insel entstanden vor mehreren Millionen Jahren diese versteinerten Bäume. Heute kann man an den zahlreichen Baumstümpfen und Baumstämmen noch die Jahresringe sehen. Die beeindruckendsten Stämme sind zum Teil über 11 Meter lang und besitzen Durchmesser von über 1 Meter.
Lage: Von der Straße Antissa-Sigri nach links abzweigen, ausgeschildert (Naturschutzpark Apolithomeno Dasos bzw. Petrified Forest)
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Sigri ist der westlichste Ort der Insel. Eine kleine Festung liegt auf einer Landzunge im Ort. In Sigri gibt es zwar einige Hotels und einen Strand, aber dadurch, dass der Ort etwas abseits gelegen ist, hält sich der Tourismus in Grenzen.
Lage: Im Nordwesten der Insel
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Versteckt in einem Wald und nicht ganz so einfach zu finden liegt dieses einstöckige römische Aquädukt, von dem heute nur noch ein paar Bögen erhalten sind.
Lage: bei Lampou Milli, nur von der Straße Kalloni-Mytilini ausgeschildert, dann der Schotterpiste folgen
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Dieses noch recht gut erhaltene zweistöckige Aquädukt wurde bereits von den Römern errichtet, um die Versorgung der Inselhauptstadt mit Wasser zu gewährleisten. Zu finden ist das Aquädukt inmitten vieler Olivenbäume.
Lage: 600m westlich von Moria
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Mit 967 m ist der Olymp zusammen mit dem Lepetimnos im Norden der höchste Berg der Insel. Das Massiv des Olymbos erstreckt sich über einen großen Teil der südlichen Halbinsel zwischen dem Golf von Kalloni und dem Golf von Geras.
Lage: Oberhalb des Dorfes Agiassos
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Mit 3600 Einwohnern ist Plomari der zweitgrößte Ort der Insel. Doch er ist vor allem berühmt durch seine Ouzo-Destillerien. Der ruhige, hübsch gelegene Ort ist noch recht ursprünglich. Die Kirche St. Nicholas aus dem 19. Jhdt. liegt mitten im Ort.
Lage: im Süden der Insel
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Dieses kleine Museum beherbergt einige schöne Original-Lithografien moderner Künstler wie Chagall, Braque, Matisse oder Picasso. Außerdem ist eine Ausstellung des auf Lesvos geborenen Malers Theophilos (1873 bis1934) zu sehen. Er brachte sich das Malen selbst bei und malte viele Landschaftsbilder, Szenen aus der Mythologie oder aus dem Leben der Griechen.
Lage: in Varia, einem Vorort ca. 4 km südlich von Mytilini, ausgeschildert
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Routenvorschläge Lesbos
9 Tagesausflüge
Ausflug 1: Stadtbummel in Mytilini (Lesbos-Stadt)
Stadtzentrum und Odos Ermou - Archäologisches Museum - Kastro
Ausflug 2: Umgebung von Mytilini
Teriade-Museum und Mussio Theophilou in Varia - Aquädukt bei Moria - Aquädukt bei Lampou Milli
Ausflug 3: Rund um den Olymbos
Keramia - Agiassos - Plomari
Ausflug 4: Der Ouzo von Lesbos
Rundgang durch Plomari - Kirche St. Nicholas - Ouzo-Destillerie
Ausflug 5: Klöster im Westen
Moni Limomos - Moni Perivolis - Moni Ypsilou
Ausflug 6: Fossile Landschaften im Westen
Versteinerter Wald bei Eressos - Sigri
Ausflug 7: Der Felsen von Petra
Marien-Wallfahrtskirche auf dem Felsen - Wohnhaus eines griechischen Kaufmanns (Archontiko Varitzidaina) - Uferpromenade und Strand
Ausflug 8: Molivos (Mithymna), die mittelalterliche Stadt im Norden
Hafen - Bummel entlang der Agora - Kastell (Frourio Molyvou) - Thermalquellen und Strand von Eftalou
Ausflug 9: Von Molivos nach Skala Sikamias
Vafios - Sikamias - Skala Sikamia
Hinweis: Die Routenvorschläge setzen in der Regel voraus, dass Sie einen fahrbaren Untersatz (Mietauto, Mietmotorrad) zur Verfügung haben
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Weitere Informationen finden Sie im Reisemagazin oder der Link-Liste © boarding-time.de, 2005
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