In einer Bucht, die einen natürlichen Hafen bildet, liegt Parikia, der Hauptort der Insel. Hier legen auch die meisten Fähren an. An der langen Uferpromenade, im Stadtzentrum und im Kastro-Viertel gibt es viele Tavernen, Bars und Souvenirshops. Die über das gesamte Ortsgebiet verteilen Ausgrabungen zeugen davon, dass auch das antike Paros in dieser Bucht lag.
Lage: an der Westküste
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Byzantinisches Museum:
Vom Atrium der Ekatontapiliani gelangt man in das byzantinische Museum, in dem schöne Ikonen, Messgewänder, Holzschnitzereien und liturgische Gegenstände ausgestellt sind.
Lage: im Innenhof der Ekatontapylianis
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Archäologisches Museum:
Das Archäologische Museum beherbergt die wichtigsten archäologischen Funde von Paros und Antiparos. Vor dem Museum und im Vorhof stehen Sarkophage und Grabstelen, im Inneren sind die Funde nach ihrer Entstehungszeit geordnet. Zu den wichtigsten Ausstellungsstücken zählen neben Keramikfunden aus dem Neolithikum und der Bronzezeit eine Statue der Nike aus dem 6. Jhdt. v. Chr und eine geflügelte Gorgone aus der Mitte des 6. Jhdt. v. Chr. Im Museum kann man auch eines der wichtigsten Schriftstücke der Insel sehen, die "Parische Chronik", ein Marmorfragment, auf dem bedeutende Ereignisse der Inselgeschichte zwischen 1582 und 263 v. Chr. verzeichnet wurden.
Lage: hinter der Kirche Panagia Ekatontapylianis
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Kastro und Kastro-Viertel: Kastro und Kastro-Viertel
Auf dem niedrigen Hügel mitten in der Stadt ließ der venezianische Herzog von Naxos um 1260 eine kleine ellipische Festung mit einem rechteckigen Turm in der Mitte errichten. Dabei wurde alles verwendet, was herumlag, so dass in einer der Mauern unter anderem Säulenreste und Marmorblöcke aus einem antiken Demeter-Tempel, der ursprünglich an dieser Stelle stand, zu finden sind. An der Meeresseite des Kastro-Viertels liegt malerisch die kleine Kapelle Ag. Konstantinos.
Lage: ca. 500 Meter südlich des Hafens
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Delion:
Das Heiligtum für die drei delischen Gottheiten Apoll, Artemis und Leto wurde Ende des 5. Jhdts. auf dem Hügel nordwestlich der antiken Stadt Paros erbaut. Er bestand vorwiegend aus parischem Marmor und wurde von parischen Steinmetzen im dorischen Stil errichtet. Auch wenn man vom Tempel heute kaum mehr als den Umriss erkennen kann, ist der Ausblick über die Bucht von Parikia lohnenswert.
Lage: etwa 2 km nördlich von Parikia. Gut ausgeschildert - nur an der letzten Abzweigung fehlt ein Schild. Hier geht es nach rechts und nach etwa 20 Metern beginnt ein kurzer Fußweg hinauf auf den Hügel.
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Asklepeion und Phytion:
Das Heiligtum des Asklepion, des Gottes der Heilkunst, wurde im 4. Jhdt. v. Chr. erbaut. Heute kann man vom Tempel im dorischen Stil nur noch die Grundrisse sehen, doch muss der etwa 45 x 15 Meter große Tempel mit seiner imposanten Fassade beeindruckend gewesen sein.
Der dorische Tempel des Phytios Apollo wurde etwa um die gleiche Zeit oberhalb des Asklepeions gebaut. Am Ende der hellenistischen Periode wurde der Tempel zerstört und Teile davon für den Bau der alten Stadtmauer verwendet.
Lage: direkt an der Straße von Parikia nach Alyki, ca. 200 m nach der JetOil-Tankstelle auf der linken Straßenseite direkt neben dem Hotel High Mill (auf den meisten Karten völlig falsch eingezeichnet)
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Antiker Friedhof:
Erst vor wenigen Jahren wurde dieser Friedhof, der bereits vor über 2700 Jahren genutzt wurde, entdeckt. Seitdem dauern die Ausgrabungen an. Obwohl das Gelände eingezäunt ist, kann man die Sarkophage, Grabstelen und Gräber gut von außen besichtigen.
Lage: an der Uferstraße nahe dem Busbahnhof
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Byzantinische Bodenmosaike:
In der Ausgrabung hellenistischer Häuser aus dem 3. Jhdt. v. Chr. kann man noch einige schöne Bodenmosaike mit hübschen schwarz-weißen Mäandermustern entdecken.
Lage: an der Ringstraße in der Nähe des Archäologischen Museums (beschildert)
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Tris Ekklises:
Tris Ekklises, "Drei Kirchen", heißen die Überreste von drei nach-byzantinischen Kirchen, die über den Resten einer frühchristlichen Basilika aus dem 6. Jhdt. n. Chr. erbaut wurden. Ein großer Teil des Baumaterials stammte von antiken Tempeln der Gegend. Einer der wichtigsten Funde ist eine ionische Säule mit einer Inschrift des Lyrikers Archilochus, die nun im Archäologischen Museum zu sehen ist.
Lage: an der Straße von Parikia nach Naoussa, ca. 400 m nach der Abzweigung nach Lefkes auf der linken Straßenseite
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Das Männerkloster stammt aus dem 17. Jhdt. Da hier auch heute noch etwa 30 Mönche wohnen, darf das Kloster nur von Männern betreten werden. Rings um den mit Rundbögen und vielen Blumen schön gestalteten Innenhof verteilen sich die Mönchszellen, in der Mitte liegt die kleine Klosterkirche. Außerhalb des Klosters liegt ein Friedhof mit einer kleinen Kapelle. Die Kleiderordnung wird hier noch sehr strikt befolgt (lange Hosen, die bis über die Knöchel gehen), aber die Gastfreundschaft schließt meist auch die draußen wartenden Frauen mit ein, die beim obligatorischen Tsouma nicht leer ausgehen müssen.
Lage: 6 km von Parikia
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Das ehemalige Fischerdorf hat sich mittlerweile zum zweitgrößten Ort der Insel entwickelt, konnte sich aber immer noch seinen Charme bewahren. Vor allem im Ortskern um den kleinen Naturhafen, an dessen Mole ein halb verfallendes venezianisches Kastell liegt und wo die bunten Fischerboote auch heute noch ihren täglichen Fang an Land bringen, kann man der Tag in den vielen Tavernen und Bars gemütlich ausklingen lassen. Die große Hauptkirche von Naoussa thront hoch über den schneeweißen Häusern an der Spitze des kleinen Hügels.
Lage: Nordküste, etwa 10 km von Parikia
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Folklore-Museum:
Ein kleines Museum, in dem man ziemlich unorganisiert alles zusammengestellt hat, was in irgendeiner Weise mit Naoussa und Folklore zu tun haben könnte. Wenn man Zeit hat, ganz nett - wenn nicht, hat man nicht allzu viel versäumt. Eintritt.
Lage: etwa 200 m vom Hafen entfernt in einem kleinen Park gelegen
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Der kleine Sandstrand von Kolymbithres ist mit seinen vom Meerwasser bizarr geformten Felsen und dem feinen Sand recht beliebt. In der Nähe des Strandes befindet sich die mykenische Akropolis Koukounaries. Man muss den Weg hinauf ein wenig suchen, aber die Aussicht von oben über Kolymbithres und bis nach Naoussa ist wirklich lohnenswert.
Lage: an der Nordküste, etwa 4 km von Naoussa entfernt
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Das Kap Korakas mit seinem Leuchtturm kann man über eine etwa 20minütige Wanderung (immer den grünen "Fußabdrücken" folgen) erreichen. Vom Leuchtturm aus, der allerdings in der Regel verschlossen ist, kann man die gesamte Nordküste von Paros überblicken.
Lage: nördlichster Punkt der Insel, ca. 5 km von Kolymbithres
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Zwischen 3000 v. Chr. und 15. Jhdt. n. Chr. wurde hier der berühmteste Exportartikel der Insel, der schneeweiße Marmor, abgebaut. Heute kann man noch einige Gebäuderuinen besichtigen und auf eigene Verantwortung (unbedingt gutes Schuhwerk und Taschenlampen mitnehmen - es ist dunkel und stellenweise glitschig) ein paar Meter tief in die ungesicherten Marmorstollen vordringen.
Lage: 5 km von Parikia am östlichen Rand von Marathi
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Auf den mit etwa 770 Metern höchsten Berg der Insel kann man auf einer Betonpiste sogar mit dem Auto bis zur Spitze fahren. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über die gesamte Insel und bis nach Naxos und Antiparos.
Lage: von Lefkes aus über eine etwa 9 km lange Betonpiste
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Aus Furcht vor den Piratenüberfällen wurde dieses große Dorf mit seinen engen, verwinkelten Gässchen und der typischen Kykladenbauweise gut versteckt mitten in den Bergen erbaut. Die große Kathedrale Agias Trias besteht aus strahlend weißem Marmor und wirkt für das kleine Dorf fast schon monströs. Vom malerischen Friedhof aus hat man einen wunderschönen Blick über das Tal.
Lage: 12 km von Parikia in der Inselmitte
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Museum of Popular Aegaean Civilisation:
Das hübsche und vom Hotelbesitzer sehr liebevoll eingerichtete kleine Museum gehört zum Hotel Lefkes Village. Hier findet man neben alten Fotos und Stichen typisch kykladische Alltagsgegenstände wie Schüsseln, Tonkrüge, Stühle, Werkzeuge und eine Bibliothek.
Lage: im Hotel Lefkes Village, am Nordost-Rand des Dorfes
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Byzantinischer Weg:
Ein gepflasterter Pfad, der bereits in byzantinischer Zeit von Menschen und Eseln genutzt wurde, führt in etwa 1 Stunde von Lefkes nach Prodromos. Eine empfehlenswerte, schöne Wanderung durch die Natur.
Lage: Der Weg beginnt in der Altstadt von Lefkes (den Schildern folgen) und führt in südlicher Richtung aus dem Ort heraus
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Das kleine Dorf mit seinen labyrinthartigen, verwinkelten Gassen und engen Durchgängen besteht bereits seit dem Mittelalter. Der Eingang zum Dorf führt unter dem gemeinsamen Glockenturm zweier nebeneinandergebauter Kirchen hindurch.
Lage: ca. 5 km südöstlich von Lefkes
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Der kleine Ort Marpissa ist wohl eines der schönsten Dörfer der Insel mit seinen weißgestrichenen, im typischen Kykladenstil erbauten Häusern, den Windmühlen und der imposanten Kirche an der Spitze des Dorfhügels.
Lage: 19 km von Parikia
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Das Kloster aus dem 16. Jhdt., das auf einem kegelförmigen Berg nahe Marpissa liegt, ist leider unbewohnt und nicht zu besichtigen. Dennoch lohnt sich ein Aufstieg, denn der Blick über Marpissa und die Strände an der Ostseite der Insel und hinüber nach Naxos ist einfach traumhaft.
Lage: Auf einem Hügel östlich von Marpissa
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Wunderschöner Sandstrand in einer relativ windgeschützten Bucht und - zumindest außerhalb der Hochsaison - meist nur wenig besucht. Ideal für Ruhesuchende.
Lage: ca. 1,5 km südlich von Glyfa an der Südostküste
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In jahrzehntelanger mühevoller Kleinarbeit hat der 64jährige Benetos Skiadas hier im Jahr 1990 "seinen" Traum der Kykladen verwirklicht. In vielen Miniaturen hat er die wichtigsten kykladischen Gebäude, archäologischen Stätten, Windmühlen, Amphitheater, Kirchen, Leuchttürme usw. detailgetreu nachgebaut. In einer liebevoll präsentierten kleinen Ausstellung ist außerdem eine Vielzahl von originalgetreu nachgebauten Schiffsmodellen ausgestellt.
Lage: Scorpios bei Aliki, von Parikia kommend kurz nach dem Flughafen an einer Tankstelle links abbiegen (ausgeschildert)
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Das Nonnenkloster stammt aus dem 18. Jhdt. Es ist für die Inselbewohner eines der wichtigsten Klöster der Insel, denn hier werden die Reliquien des Inselheiligen Agios Arsenios aufbewahrt. Bis auf einen geschlossenen Bereich ist das Kloster öffentlich zugänglich.
Lage: 2 km südlich von Parikia
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Das kleine Tal mit seiner üppigen Vegetation ist besonders von Juni bis August einen Besuch wert. Denn hier kann man zu dieser Zeit ganze Schwärme von rotgeflügelten Nachtfaltern beobachten. Außerhalb der Schmetterlingssaison ist das Gelände leider geschlossen.
Lage: 8 km südlich von Parikia
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Die kleine Schwesterinsel Antiparos mit dem gleichnamigen Hauptort ist genau das Richtige für einen Tagesausflug. Von Pounta auf Paros kann man mit der halbstündlich oder stündlich verkehrenden Fähre in knapp 10 Minuten über den nur etwa 4 Meter tiefen Kanal setzen. Auf der Insel sind, außer dem Hauptort Antiparos, vor allem die Tropfsteinhöhlen interessant. Wer genug Zeit hat, kann sich auch von Agios Georgios aus mit dem Boot auf die Insel Despotiko übersetzen lassen, wo interessante Ausgrabungen zu besichtigen sind.
Lage: westlich von Paros, erreichbar über den Hafen von Pounda
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Kastro von Antiparos:
Die architektonisch interessante Burg wurde um 1440 erbaut. Die mehrstöckigen Häuser waren rund um einen Wehrturm in einem quadratischen Grundriss aneinandergebaut und bildeten nach außen hin eine Verteidigungsmauer. Der einzige Zugang war ein kleines Tor auf der Südseite. Insgesamt gab es 104 Wohneinheiten, in denen wohl fast 500 Einwohner lebten.
Lage: etwa 1 km westlich des Hafens auf einem Hügel
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Routenvorschläge Paros
7 Tagesausflüge
Ausflug 1: Stadtbummel in Parikia (Paros-Stadt)
Bummeln durch das Kastro-Viertel - Kirche Panagia Ekatontapylianis - Byzantinisches Museum - Archäologisches Museum - Ausgrabungen in der Stadt (antiker Friedhof, Bodenmosaike)
Ausflug 2: Antike Heiligtümer rund um Parikia
Delion - Asklepeion/Pythion - Tris Ekklises
Ausflug 3: Zwischen Parikia und Naoussa
Longovarda-Kloster - Fischerhafen von Naoussa und Folkloremuseum - Strand und Akropolis von Kolymbithres - Leuchtturm am Kap Korakas
Ausflug 4: Berge und Marmor
Marmorstollen von Marathi - Rundgang durch Lefkes und Museum of Popular Aegaean Civilisation - Auf dem Agii Pantes
Ausflug 5: Byzantinische Vergangenheit und Badetag
Wanderung auf dem byzantinischen Weg zwischen Lefkes und Prodromos - Rundgang durch Marpissa - Kloster Agios Antonios - Baden am Trypiti-Strand bei Glyfa
Ausflug 6: Im Süden und Südwesten
Museum of Cycladic Art in Scorpios - Kloster Christou Dassous - Petaloudes (Schmetterlingstal)
Ausflug 7: Auf Antiparos
Kastro von Antiparos - Tropfsteinhöhlen (Spileo Stalaktiton)
Hinweis: Die Routenvorschläge setzen in der Regel voraus, dass Sie einen fahrbaren Untersatz (Mietauto, Mietmotorrad) zur Verfügung haben
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Weitere Informationen finden Sie im Reisemagazin oder der Link-Liste
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