Die wohl wichtigste Kirche von Valletta wurde 1573 vom Großmeister Jean l’Evêque de la Cassière begonnen und 1577 fertiggestellt. Im Inneren beeindruckt das riesige Tonnengewölbe mit üppigen barocken Fresken, in den Boden sind über 400, mit Marmorintarsien gestaltete Gedenkplatten eingelassen.
Im Oratorium befinden sich zwei Gemälde des berühmten italienischen Malers Michelangelo da Caravaggio. Eintritt.
Lage: In der St. John Street, der Eingang befindet sich in der Republic Street (rechter Hand vom Stadttor aus gesehen). (Foto: Ruth Bost)
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Der Dreh- und Angelpunkt des Ritterordens war der 1574 von Girolama Cassar erbaute Großmeisterpalast, der als Amtssitz des Ordensführers diente. Heute versammelt sich hier das maltesische Parlament.
Das Gebäude mit den zwei malerischen Innenhöfen ist im Korridor mit den Portraits der Großmeister geschmückt. Im Tapestry Room sind wunderschöne Gobelins mit Szenen aus der Neuen Welt ausgestellt, in der Waffenkammer (Armoury) ist eine große Ausstellung von Rüstungen und Waffen zu sehen. Eintritt.
Lage: am Republic Square, der Eingang befindet sich in der Merchants Street
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Früher beherbergte dieses Gebäude die Ritter aus der Provence, heute die Ausstellungsstücke des Nationalen Archäologischen Museums. Wer die Original-Fundstücke aus den Tempeln von Malta und Gozo sehen möchte, sollte das Museum unbedingt besuchen. Hier sind die berühmten und wichtigsten Funde aus den Tempeln von Malta und Gozo ausgestellt: Magna Mater-Figuren, Votivgaben, Krüge und rituelle Gegenstände aus Tarxien, dem Hypogäum, Ta’Hagrat, Mnajdra, Hagar Qim usw. Eintritt.
Lage: am Beginn der Republic Street/Ecke Melita Street. (Foto: Ruth Bost)
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Eine der schönsten Ordensherbergen ist die der Zunge Kastillien und Leon. Heute ist das im 18. Jahrhundert nachträglich barockisierte Gebäude der Amtssitz des Premierministers von Malta, ist aber leider nicht zu besichtigen.
Lage: am Castille Place, am Beginn der Republic Street rechts in die South Street einbiegen (Foto: Ruth Bost)
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Valletta wurde nach dem Sieg über die Türken als eine fast uneinnehmbare Festung entworfen. Ein Spaziergang entlang der Bastionen vermittelt einen guten Eindruck über die Wehrhaftigkeit der Stadt. Wer nicht so viel Zeit hat, sollte wenigstens den Teil zwischen den Upper Barracca Gardens und dem Fort St. Elmo besuchen – von dieser Seite eröffnen sich einem nämlich immer wieder wunderschöne Blicke auf den Grand Harbour und die gegenüberliegenden „Drei Städte".
Lage: am besten rechts vom Stadttor an der St. James Bastion beginnen. (Foto: Ruth Bost)
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Vor allem im Bereich zwischen den Upper Barracca Gardens und der St. Barbara Bastion finden sich diese hübschen Gässchen (z.B. rund um die St. Ursula Street), in denen man abseits vom Touristenstrom die Einwohner Vallettas bei ihren täglichen Besorgungen beobachten kann.
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Ein typisches Bild in den Straßen und Gassen von Valletta sind die vielen bunt bemalten Erker und Balkone, die wie Schwalbennester an die Häuser geklebt sind.
Dazwischen flattern Wäscheleinen, Hunde schauen von oben neugierig herab und so manche maltesische Hausfrau macht von hier aus ihren nachbarschaftlichen Schwatz. (Foto: Ruth Bost)
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Der Grand Harbour trennt Valletta von den „Drei Städten" Senglea, Vittoriosa und dem dahinterliegenden Cospicua. Den schönsten Blick über den Hafen hat man von den Upper Barracca Gardens aus. Im Grand Harbour legen auch die Schiffe von und nach Italien an.
Lage: östlich von Valletta
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Das Fort St. Elmo liegt strategisch wichtig an der äußersten Spitze der Halbinsel Sciberras und wurde bei der Großen Belagerung durch die Türken 1565 standhaft verteidigt. Heute ist hier eine Polizeischule untergebracht und vor dem Fort stehen viele bunte Karrozin (Pferdekutschen), mit denen sich Touristen durch die Stadt fahren lassen können.
Lage: St. Elmo Place, im Nordosten Vallettas (Foto: www.erde-in-bildern.de)
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Das kleine Monument mit der Glocke wurde 1992 errichtet und soll an die "Zweite Große Belagerung" Maltas während des Zweiten Weltkrieges erinnern. Für ihren Mut und ihre Hingabe verlieh der britische König George VI. damals den Maltesern das "George Cross". Auch von hier hat man einen schönen Blick hinüber auf die "Drei Städte".
Lage: nordöstlich der Lower Barracca Gardens
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Dieser quirlige Markt findet jeden Sonntag vor den Mauern der Stadt statt. Bis 13 Uhr kann man vor allem Spitzen, Stoffe, Musikkassetten, Haushaltsgegenstände und vieles mehr kaufen.
Lage: vom Bus-Terminal aus rechts die Vjal Nelson entlang. Der Markt liegt zwischen der St. James Bastion und der Triq Girolamo Cassar. (Foto: MTA)
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Bunt, laut, quirlig - so feiern die Malteser ihren Karneval. Vor allem der Karnevalsumzug von Valletta gehört zu den stimmungsvollsten der Insel.
Die Karnevalswagen sind mit riesigen, neonfarbenen Figuren geschmückt, Musikkapellen marschieren durch die Straßen und auch die Kostüme der Karnevalisten sind fantasievoll und ausgefallen. (Foto: Ruth Bost)
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Routenvorschlag Valetta
3 Ausflüge/Rundgänge
Ausflug 1: Am Sonntag in Valletta
Sonntagsmarkt an der Triq Girolamo Cassar - Upper Barracca Gardens - Blick auf den Grand Harbour - Siege Bell Memorial - Fort St. Elmo
Ausflug 2: Valletta
City Gate - Auberge de Provence und National Museum of Archaelogy - Auberge de Castile et Leon - Treppenstraßen - St. John's Co-Cathedral - Großmeisterpalast
Ausflug 3: Die wichtigsten Tempelanlagen bei Valletta
Tarxien - Hypogäum (nur nach Voranmeldung!)
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Weitere Informationen finden Sie im Reisemagazin oder der Link-Liste © boarding-time.de, 2009
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