Bangkok ist auch heute noch durchzogen von einem verwirrenden Netz von Kanälen. Die wichtigsten davon sind die Khlongs Bangkok Noi und Bangkok Yai. Ursprünglich machte der Maenam Chao Phraya hier eine lange, u-förmige Schleife. Als die Handelsbeziehungen zum Ausland zunahmen und die Waren möglichst schnell zum Meer transportiert werden mussten, wurde ein Durchstich angelegt, der die Reisezeit von fast einem Tag auf die Zeit verkürzte, die man brauchte, um „eine Schale Reis zu kochen". Eine Fahrt mit einem „Langschwanzboot" durch die beiden Khlongs ist wie eine Fahrt in die Vergangenheit der Stadt: viele alte Tempel und Häuser säumen den Weg des ehemaligen Flussverlaufs.
Lage: westlich des Maenam Chao Phraya abzweigend, ungefähr zwischen Phra Pin Klao Bridge und Phra Pokklao Bridge, Stadtteil Bangkok Noi
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Das Museum dient als Bootshaus für die acht königlichen Barken. Zu seltenen, hohen Anlässen – wie z.B. dem 50. Jahrestag der Thronbesteigung von König Bhumibol – ziehen die Barken in einer glanzvollen Prozession über den Fluss – das letzte Mal anlässlich des 72. Geburtstages des Königs.
Lage: an der Phra Pin Klao Bridge, am Zulauf des Khlong Bongkok Noi in den Maenam Chao Phraya, Stadtteil Bangkok Noi
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Der 3 Meter hohe Buddha dieses Tempels besteht aus purem Gold und wiegt 5,5 Tonnen. Er ist somit der größte goldene Buddha der Welt. Er stammt aus der Sukhothai-Zeit (15. Jhdt.), stand lange Zeit in Ayutthaya und wurde dort, als die Burmesen in Thailand einfielen, zur Tarnung völlig mit Gips verkleidet. Die Figur wurde später in verschiedene Tempel gebracht und geriet in Vergessenheit. 1931 kam die Figur in den Wat Traimit, doch erst 1955 entdeckte man seinen wahren Wert, als bei Bauarbeiten der Gipsmantel einen großen Sprung bekam. Heute ist er ohne seine alte Hülle zu sehen und da der Strahlenkranz verlorengegangen war, wurde ihm auch gleich ein neuer spendiert.
Lage: in der Nähe der Hua Lamphong Railway Station, zwischen Thanon Charoen Krung, Thanon Rama IV. und Thanon Trimit, Stadtteil Thawong
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Dieses farbenfrohe und laute Viertel ist Bangkoks geschäftigstes Handelszentrum. Hier bekommt man alles, was man sich vorstellen kann: Zwischen Teehäusern und Spielhöllen, Opernhäusern und chinesischen Apotheken, Süßwarenläden und Kleidergeschäften, Tempeln und Lebensmittelläden werden Soja-Knödel und Fischbällchen, Antiquitäten und Ventilatoren, T-Shirts und Zierfische, Gebrauchtwaren und Stereoanlagen verkauft. Was man hier nicht findet, ist wahrscheinlich nirgendwo anders zu bekommen.
Lage: zwischen Thanon Song Sawat, Thanon Charoen Krung, dem Khlong Ong Ang und Thanon Songwat, Stadtteil Chinatown
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In dieser ehemaligen Markthalle, die noch viel von ihrem früheren Charme ausstrahlt, wurde ein riesiges Einkaufszentrum mitten in Chinatown geschaffen. Vor allem der Food Plaza, in dem man alles bekommt, was man sich an Essbarem vorstellen kann, ist faszinierend. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, dass die Suppe oder das Getränk unter Umständen in eine Plastiktüte abgefüllt wird.
Lage: Thanon Pahuraht/Ecke Thanon Tri Phet, Stadtteil Pahuraht
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Wat Pho oder Wat Phra Chetuphon (Tempel des liegenden Buddha)
Die älteste und größte Klosteranlage der Stadt ist gleichzeitig auch die erste Universität für Medizin, Literatur und Astrologie. Heute ist hier das angesehenste Ausbildungszentrum für thailändische Massagetechniken untergebracht (Probieren Sie mal eine Thaimassage nach einen anstrengenden Tag in Bangkok!). Die Anlage beeindruckt durch ihre unzähligen, aufwendig mit Porzellanscherben verkleideten Chedis (Grabkegel), von denen die größten vier als Grabmäler der ersten Chakri-Könige dienen. Im Haupttempel kann man den berühmten „Liegenden Buddha" bewundern, der mit 46 Metern Länge und 15 Metern Höhe der größte in Thailand ist. Er ist komplett mit Blattgold überzogen und weist auf seinen Fußsohlen kunstvolle Einlegearbeiten aus Perlmutt auf.
Lage: an der Thanon Taiwang, Stadtteil Rattanakosin
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Auf diesem Straßenmarkt, der sich entlang der Straße und in den kleinen Gässchen rundum erstreckt, kann man besonders gut Kleidung und Schuhe kaufen. Viele indische und pakistanische Schneider bieten hier ihre Dienste an.
Lage: Thanon Petchaburi/Ecke Thanon Ratchadamri bzw. Thanon Ratchaphrarop, Stadtteil Prathunam
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Hier in der Thanon Khao San und in den angrenzenden Straßen kann man nach Herzenslust einkaufen. Hier findet man alles, was das Touristenherz begehrt: billige Kleidung, Schuhe, Schmuck, Lederwaren, Souvenirs usw. Außerdem findet man hier viele billige Pensionen und Unterkünfte, die vor allen Anlaufstelle für Rucksacktouristen sind. Einige nette Freiluftrestaurants bieten Snacks und Speisen für die Pause zwischen den Einkäufen.
Lage: Parallelstraße nördlich der Thanon Rathadamnoen, Stadtteil Banglampoo
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Im Jahre 1782 wurde für den Smaragd-Buddha (Phra Kaeo), eine National-Reliquie, mit dem Bau eines Tempels begonnen. Die nur 75 cm hohe Buddha-Figur aus grüner Jade stammt ursprünglich aus Sri Lanka und thront nun auf einem 11 Meter hohen Altar, der von einem neunfachen weißen Schirm als Zeichen höchster Würde beschützt wird. Das Gelände des Tempels ist aufwendig geschmückt mit meterhohen Wächterfiguren (Yaks) und den filigran wirkenden vergoldeten Fabelwesen (Kinaris). Der eindrucksvolle goldene Chedi, den furchterregend dreinblickende Figuren stützen, soll eine Reliquie Buddhas enthalten.
Lage: an der Thanon Sanam Chai, Stadtteil Rattanakosin
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Das viktorianisch inspirierte Gebäude des Königspalastes, das von drei thailändischen Turmspitzen gekrönt wird, ist ein Sammelsurium verschiedener Stilrichtungen, da hier jeder Chakri-König die vorhandenen Gebäude nach seinem eigenen Geschmack und Stil erweitern und überbauen ließ. Scherzhaft werden die Turmspitzen des Königspalastes auch „Pickelhauben" genannt
Lage: an der Thanon Sanam Chai, Stadtteil Rattanakosin
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Diese weite Grünanlage vor dem Komplex des Königspalastes dient verschiedenen Zwecken. Zum einen dient es auf offizieller Seite als Aufbahrungs- und Einäscherungsgelände für die Mitglieder der Chakri-Dynastie und als Schauplatz der königlichen Pflügezeremonie, die einmal jährlich die Reispflanzsaison einläutet. Zum anderen dient der Platz dem Vergnügen der Einwohner Bangkoks, die hier vor allem im Februar bis Mai Wettkämpfe im Drachensteigen austragen.
Lage: an der Thanon Ratchadamnoen Nai, Stadtteil Rattanakosin
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Diese sechs traditionellen Teakhäuser wurden von Jim Thompson, einem amerikanischen Händler und Entdecker der Thai-Seide, gekauft und am Khlong San Sep wieder aufgebaut und eingerichtet. In diesem idyllisch in einem üppigen Garten gelegenen Komplex wohnte Thompson lange Zeit und legte unter anderem eine erlesene asiatische Kunstsammlung an. 1967 verschwand er spurlos auf einem Spaziergang im Bergland von Malaysia. Heute ist sein Haus als Museum zugänglich und gehört einer Stiftung, die sich für die thailändische Kunst einsetzt.
Lage: Soi Kasem San 2, von der Thanon Rama I. abzweigend, Stadtteil Siam Square
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Eigentlich war der Erawan-Schrein nur ein Geisterhäuschen, das hier errichtet wurde, um eine Serie von Unglücksfällen zu beenden, die den Bau des Erawan-Hotels begleiteten. Doch schon bald gelangt der Schrein in den Ruf, Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Man kann auch heute noch Tänzerinnen mieten, die mit ihren Aufführungen den Gott Brahma um ein günstiges Geschick bitten.
Lage: Thanon Ploenchit/Ecke Thanon Ratchadamri, Stadtteil Siam Square
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Das Baiyoke Sky Hotel ist mit 307 Metern das bei weitem höchste Gebäude der Stadt und besitzt im 77.(!) Stockwerk eine vollverglaste Aussichtsplattform mit einem atemberaubenden Blick über ganz Bangkok. Nichts für Leute, die nicht schwindelfrei sind, denn der Aufzug, der einen zur Aussichtsplattform bringt, führt ab dem 25. Stockwerk außen am Gebäude entlang, da hält man sich doch mal kurz an der Aufzugwand fest, nur um sicherzugehen, dass man noch einen festen Halt hat.
Lage: kleine Straße westlich von der Thanon Ratchaphrarop abzweigend, zwischen Thanon Petchaburi und Thanon Si Ayutthaya, Stadtteil Siam Square
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Der Wat Arun gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt und bietet vor allem bei Sonnenuntergang von der gegenüberliegenden Flussseite aus einen herrlichen Anblick. Von den beiden umlaufenden Terrassen der Hauptturms (aus Sicherheitsgründen ist nur noch die untere für die Öffentlichkeit zugänglich) kann man das gesamte Tempelgelände und das gegenüberliegende Flussufer überblicken. Erbaut wurde der Tempel mit dem höchsten Turm Thailands (86 Meter) im 17. Jhdt. in der Ayutthaya-Zeit, noch bevor das Dorf Bangkok überhaupt gegründet war. Die Türme sind über und über mit chinesischen Porzellanscherben verziert, die ihm sein unverwechselbares Aussehen verleihen. Versäumen Sie nicht, auch das Tempelinnere zu besuchen und den Tempelbezirk zu erkunden, hier sind viele schöne Statuen und Buddhas zu entdecken.
Lage: etwas nördlich des Zuflusses des Khlong Bangkok Yai in den Maenam Chao Phraya, Stadtteil Thonburi
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Ein Besuch dieses kleinen Tempels abseits der Touristenströme lohnt sich auf jeden Fall. Besonders sehenswert ist das Bibliotheksgebäude aus dem 18. Jhdt., ein aus Teakholz erbautes und mit kostbaren Schnitzereien verziertes Gebäude, und der Glockenturm, dessen fünf Glocken jeden Tag um 8 und um 18 Uhr läuten. Vor dem Tempel kaufen Gläubige an den Verkaufsständen allerlei lebendes Getier, wie Vögel, Fluss-Schlangen, Schildkröten oder kleine Fische kaufen, um sie dann freizulassen.
Lage: in der Soi Wat Ra Kang Khositaram, erreichbar über den Ra Krang Pier oder über die Thanon Arum Amarin, Stadtteil Thonburi
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Wer die vielen Treppenstufen hinauf auf den fast 80 Meter hohen Golden Mount geschafft hat, immer begleitet von meditativen buddhistischen Texten aus dem Lautsprecher, der hat sich den wunderbaren Blick über den gesamten Rattanakosin-Bezirk und das leichte Lüftchen redlich verdient. Der goldene Chedi, der auf dem Hügel thront, wurde 1863 über den Resten eines eingestürzten früheren Turm errichtet und soll als Reliquie die Zähne von Buddha bergen. Der Tempelkomplex des Wat Saket wurde Ende des 18. Jhdts. ursprünglich als Hauptkrematorium der Stadt angelegt – damals lag er noch vor den Toren Bangkoks. Die Wandmalereien des Tempels sind sehenswert.
Lage: an der Thanon Boripat, Stadtteil Bom Phrap Satru Pai
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Einer eigenwilligen Kuriosität, den Metallspitzen an der Spitze der kleinen Türmchen, verdankt der Tempelkomplex seinen Namen „Metall-Palast" (Loha Prasat). Im Haupttempel und in den kleinen Kapellen auf dem Gelände sind interessante Wandmalereien und Buddhastatuen zu sehen. Der Amulett-Markt vor dem Tempel ist immer gut besucht.
Lage: Thanon Maha Chai/Ecke Soi Ratchadamnoen Klang Dai, Stadtteil Phra Nakhon
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Einer der schönsten Blumenmärkte der Stadt liegt direkt am Khlong Krung Kasem Phadung, gesäumt von schönen alten Häusern. Pflanzenfreunde finden hier allerlei exotische Pflanzen, vor allem aber Orchideen aller Art und allerlei Gartengeräte und Keramikfiguren. Auf der gegenüberliegenden Seite des Khlongs liegt der Chanpravit Market, ein Obst- und Gemüsemarkt.
Lage: Thanon Luk Luang/Ecke Thanon Samsen, Stadtteil Dusit
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Eine interessante Mischung aus traditioneller thailändischer Bauweise und weiß-grauem Carrara-Marmor machen diesen Tempel zu einer gelungenen Mischung aus Ost und West. Er wurde 1899 von König Chulalongkorn (Rama IV.) erbaut. Besonders schön sind auch die bunten Glasfenster, die große Sammlung der verschiedensten Buddhastatuen aus allen Epochen und Stilen Asiens und die gesamte Anlage, die von kleinen Kanälchen durchzogen ist.
Lage: an der Thanon Nakom Pathom/Ecke Thanon Sri Ayutthaya, südlich des Dusit Zoo, Stadtteil Dusit
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Viele Ziele in Bangkok erreicht man am schnellsten und am praktischsten mit den vielen Booten und Wassertaxis. In halsbrecherischer Geschwindigkeit düsen diese hochmotorisierten kleinen Boote durch Bangkoks Khlongs. Wer aussteigen will, muss sich frühzeitig an den Ausgang stellen, denn sobald das Wassertaxi den Steg berührt, sollte man schon zum kurzen, beherzten Schritt ansetzen. Expressboote pendeln den Maenam Chao Phraya vor allem von der Krung Thep Bridge bis zum Dusit-Bezirk hinauf, Wassertaxis entlang der Khlongs San Sap und Banglampoo sind eine gute Alternative zu den ständig verstopften Straßen Bangkoks.
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Routenvorschläge Bangkok Stadt
8 Tagestouren
Bangkok Stadt - Umgebung von Bangkok
Tour 1: Unterwegs auf dem Wasser
Mit dem Langschwanzboot auf den Khlongs Bangkok Nai und Bangkok Yai - Fahrt mit dem Expressboot auf dem Maenam Chao Phraya - Fahrt mit dem Wassertaxi auf den Khlongs San Sap und Banglampoo
Tour 2: Auf der Thonburi-Seite
Royal Barge Museum - Wat Ra Kang - Wat Arun
Tour 3: Im Rattanakosin-Viertel
Sanam Luang (Königliches Feld) - Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha) - Königspalast - Wat Pho (Tempel des Liegenden Buddha)
Tour 4: Im chinesischen Viertel
China-Town - Old Siam Plaza- Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddha)
Tour 5: Um den Siam Square
Jim-Thompson-Haus - Erawan-Schrein - Prathunam-Market - Aussichtsplattform des Baiyoke Sky Hotels
Tour 6: Im Norden der Stadt
Thewet Flower Market - Wat Benjamabophit (Marmortempel)
Tour 7: Um den Golden Mount
Aufstieg zum Golden Mount und Blick über die Stadt - Wat Saket - Wat Ratchanada (Metall-Palast)
Tour 8: Einkaufsbummel
Straßenmarkt in der Thanon Khao San und den umliegenden Straßen
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Weitere Informationen finden Sie im Reisemagazin oder der Link-Liste © boarding-time.de, 2005
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