Levada do Furado

Das muss man gesehen haben!

Die Levada do Furado, die „in den Fels gehauene“, führt die ersten 15 Minuten auf einem breiten, bequemen Weg, der zunächst entlang des Ribeiro Frio verläuft. Danach verläßt der Weg den Fluß und folgt nun einem steilen Hang, der allerdings dicht mit Bäumen bewachsen ist, so dass man zunächst nur wenig Probleme mit der Schwindelfreiheit bekommen wird. Immer wieder gibt der Wald den Blick auf die Umgebung frei, doch die meiste Zeit spenden die Bäume dem Wanderer Schatten. Die ersten schmalen Stellen sind hier auch noch mit Geländern gesichert, doch schon bald läuft man fast ausschließlich auf der nur etwa 30 cm breiten Levadamauer, die sich zum Teil elegant entlang der Felsen entlangschlängelt. Wer hier Probleme mit dem Gleichgewichtssinn bekommt, sollte besser umkehren!

Nach etwa 1 Stunde überquert man die Levada über Trittsteine, später quetscht sie sich durch eine schmale Felsspalte. Kurz darauf sollte man, statt unsicher auf der ziemlich bröckeligen Levadamauer zu balancieren, besser einige Meter in das Bachbett ab- und wieder hinaufsteigen. Auch einige Minuten später ist es besser, die Umgehung zu benutzen. Nach insgesamt 2 Stunden und 15 Minuten Gehzeit, trifft man am Cabeco Furado auf den ersten Tunnel, den man allerdings nur mit einer Taschenlampe begehen sollte. Wer sein Auto in Ribeiro Frio stehen hat, kehrt am besten direkt nach dem Tunnel um, denn der weitere Weg nach Portela dauert noch etwa 1 Std. 15 Min.

Gehzeit Ribeiro Frio-Cabeca Furado und zurück: ca. 4 Std. 30 Minuten; ca. 14 km

Lage: Vom Parkplatz aus bergabwärts auf der rechten Straßenseite, direkt nach „Victors Bar“; ausgeschildert „Portela 8 km“